Regie:Susanne Husemann Musik: Alex Holtsch Dramaturgie: Katja Kettner Bühne: Tal Shacham Schauspiel: Haymon Buttinger, Richard Henschel, Susanne Menner, Nicola Schössler, Franca Schuller
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Inhalt du kommst zurück und in der Wohnung lebt jemand anderes…
Ein Stück über Heimat. - Eine Inszenierung zwischen Ankommen und Aufbrechen, die sich durch die Konfrontation unterschiedlicher Lebensentwürfe und Geschichten entwickelt. Hoffnungen, Träume, Ängste, Vorurteile, Klischees und Fehlinterpretationen stehen nebeneinander, wie auch verschiedene kulturelle und politische Identitäten.
„Was ist, wenn du nach Hause kommst und jemand anderes wohnt in deiner Wohnung. Du bist der Eindringling, der eigentliche Fremde. Was ist Heimat? Theoretisch kann sie überall sein, faktisch ist sie unersetzbar. Vielleicht braucht man einen Partner dazu, vielleicht besser nicht. Freiheit und Heimat scheinen unvereinbar, aber wenn es Freiheit gibt, ist sie nur dort zu finden. Als Ort wäre das vielleicht Jerusalem. Aber nicht als realer Ort, sondern als kleinste gesellschaftliche Einheit, als Liebe, als erste Annährung an den Anderen, den Fremden. Also ein Stück über die Liebe. Aber auch ein Stück über das Denken, das uns scheinbare Freiräume bietet, letztlich eine sehr begrenzte Freiheit, weil die Logik der Sprache uns trennt vom Eigentlichen. Mich hat die Frage interessiert, wie sich unser Heimatgefühl durch Digitalisierung und Internet verändert. Heimat bestätigt sich heute als Vernetzung mit dem Anderen und als Sehnsucht nach einem nicht zugängigen Ort. Heimat wäre dann ein Entwurf. Ein Entwurf, indem sich der Mensch beständig neu findet.“ (A. Brückner)